Die Wahl der richtigen Geldanlage

Möglichkeiten zur Geldanlage gibt es viele. Doch welche Anlageformen eignen sich für wen am besten und wovon sollte man besser die Finger lassen?

Die wichtigsten Punkte zur Beantwortung dieser Frage sind die Anlageziele, der Anlagezeitraum und die persönliche Risikoneigung. Wer 30 Jahre oder sogar noch länger fürs Alter vorsorgen will, greift naturgemäß zu anderen Geldanlagen als jemand, der aus einem vorhandenen Kapitalstock in kurzer Zeit eine möglichst hohe Rendite erzielen will. Aspekte wie die Ausnutzung staatlicher Förderungen sowie Steuervergünstigungen durch Absetzen der Einzahlungen in bestimmte Sparformen sind weitere Punkte, die bei der Wahl einer Geldanlage beachtet werden sollten.

Und immer gilt die Regel: es gibt keine beste Geldanlage, sondern immer nur eine den jeweiligen Zielen und Wünschen bestmöglich entsprechende Anlageform. Wer zum Beispiel kein Startkapital hat, sondern sein Vermögen Schritt für Schritt mit monatlichen Sparplänen aufbauen muss, sollte dies auch bei der Wahl seiner Investments berücksichtigen. Dabei ist ein solcher Sparplan das beste Mittel für so ziemlich jeden Anleger, über einen längeren Zeitraum hinweg Fonds oder Zertifikate zu besparen. Zum einen kann so jeden Monat mit einem überschaubaren Betrag gespart werden und zum anderen profitiert der Anleger von der zeitlichen Streuung seines Investments. In Zeiten hoher Kurse kauft er bei gleich bleibender Sparrate weniger Anteile als in Zeiten niedriger Kurse und profitiert so langfristig gesehen von einem niedrigeren Durchschnittskurs als er ihn bei einer Einmalanlage erzielen würde. Die Ausnutzung staatlicher Förderungen zum Beispiel durch Vermögenswirksame Leistungen sollte ebenfalls berücksichtigt werden, um geeignete Sparformen ausfindig zu machen. Erst wenn Ziele, Mittel und Wege bekannt sind, können die zur Erreichung der Ziele zweckmäßigen Arten der Geldanlage ausgewählt und eingesetzt werden.